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Forum lebendige Jagdkultur e.V.

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FORUM LEBENDIGE JAGDKULTUR

Jagdporzellan aus der Sammlung des Jagdschlosses Hohenbrunn Das Forum ist ein eingetragener Verein mit dem Ziel, die Jagdkultur im deutschsprachigen Raum zu fördern, schöpferische Beiträge zur Jagdkultur zu unterstützen und in der Öffentlichkeit für die Jagdkultur einzutreten.
Seine Mitglieder sind Schriftsteller, Künstler, Musiker oder allgemein an der Jagdkultur interessierte Jäger und Freunde der Jagd, die mindestens einmal im Jahr zum Gedankenaustausch und zur Vorstellung ihrer Arbeiten zusammenkommen. Mitglied kann jeder werden, der an der Jagdkultur interessiert ist.


Gegründet wurde das Forum von Prof. Dr. Dr.h.c. Dieter Voth, der 1993 zu einem ersten Treffen eingeladen hatte.


Das Forum wurde gegründet
für Menschen, die vom Weidwerk nicht sosehr die Beute als das innere Erleben erwarten, Gegenwärtige und Zukünftige, die in den Tiefen des alten Urtriebes nicht sosehr dessen rohe Befriedigung als feinere Reize und Genüsse, geistigen Gewinn, Erhebung, Erkenntnis,
Stimmung, Sammlung, Befreiung und Einsamkeit suchen.


Friedrich von Gagern


04.2016: Forum wählt neuen Vorsitzenden
Das Jagdschloss Kranichstein bot im April die passende Kulisse für die 24igste Zusammenkunft des Forums lebendige Jagdkultur e.V. Eine ausgewählte Mischung an abwechslungsreichen Vorträgen von Gastrednern und berufenen Mitgliedern ließ das Wochenende viel zu schnell passieren. Der Bogen spannte sich dabei von Themen wie „Wie flexibel ist Jagdmoral“ oder „Jagdmoral nur etwas für Ältere“ und Ausführungen zum „Ökologischen Jagdgesetz“ bis zu „Jagdlichen Ritterorden“. Abschließender Höhepunkt am Sonntag war die mehrstündige Besichtigung des Jagdschlosses.

Die ebenfalls an diesem Wochenende abgehaltene Mitgliedersammlung bot gleichermaßen Freude und Bedauern. Mit der einstimmigen Neuwahl zum neuen Vorsitzenden übernimmt Prof. Dr. Johannes Dieberger ab sofort die Geschicke des Forums und lässt damit den auf eigenen Wunsch hin scheidenden Dieter Stahmann ab. Diesem war es in den vergangenen Jahren mit ruhiger Hand und Augenmaß gelungen, das Forum in ruhiges Fahrwasser zu steuern einen konstanten Kurs zu steuern. Als konkrete Leistungen entstanden so eine weitere Anthologie und das ABC der Jagdkultur sowie der Zuspruch weiterer gleichgesinnter Mitglieder.
 
 
15.04.2016: Jahrestagung
Die Jahrestagung 2016 wird vom 15. - 17. April 2016 im Hotel Jagdschloss Kranichstein stattfinden.

Zu den am Samstag, den 16.4. geplanten Vorträgen bzw. Diskussionen sind folgende Aufsätze unserer Mitglieder erschienen:

Jagd in Tirol 04/2016: Albrecht Linder, Jagdethik: Eine Frage des Alters?

Wild und Hund 06/2016: Dieter Stahmann, Das Erbe der Ahnen.
 
12.2015: Besprechung in Wild und Hund
Die Wild und Hund bringt in der letzten Ausgabe 22 / 2015 ein sehr positive Besprechung unserer Anthologie 3 (Markus Deutsch).
 
24.07.2015: Nachruf Dr. Fritz Sieren
Unser Mitglied Dr. Fritz Sieren wurde 1951 auf dem Hof seiner Mutter im Hochsauerland geboren und verbrachte dort seine Jugend mit gemeinsamer Jagd mit seinem Vater. Auch das Angeln gehörte bald zu seinen Leidenschaften. Er studierte Medizin und wurde als Facharzt für Innere Medizin, Arzt für Naturheilverfahren und als Chefarzt einer geriatrischen Klinik tätig. Fritz Sieren hatte neben dem Jagdblut auch eine künstlerische Ader und vor allem in seinen letzten Jahren befasste er sich intensiv mit der Malerei und ihren modernen Formen. Neben Aufsätzen in Zeitschriften verfasste er mehrere Jagdbücher in bekannten Verlagen:

* In stillen Revieren und weiter Wildnis. 1989
* Immer lockt die Wildnis. 1990
* Im Wildbann fremder Reviere. 2000
* Das kleine Revier am Fluss. 2003
* …und hab ein weit Revier. 2009

Fritz Sieren war in unserem Kreis mit seiner Doppelnatur als Jäger und Künstler ein besonderer Freund, der uns wie zuletzt in Speyer auch in ungewohnte Bereiche unserer Lebenswelt hineinzog, ebenso wie er uns mit seinen Jagdbüchern nicht nur in das kleine Revier am Fluss führte, sondern auch an seinen Jagderlebnissen in der weiten Welt teilnehmen ließ.

Menschen mit einem so weiten Horizont wie Fritz Sieren werden heute immer seltener und die Welt damit immer ärmer. Wir sind dankbar, dass wir ihn bei uns gehabt haben und werden ihn und sein Schaffen in unserer Erinnerung lebendig halten.

Dieter Stahmann
 
06.2015: Bachelorarbeit über Jagdliteratur
Frau Sophie Hahne, Hannover, hat eine mit "sehr gut" bewertete Bachelorarbeit über die Jagdliteratur der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts im Rahmen ihres Literatur- und Politikstudiums verfasst. Ich hatte die Freude, mit Frau Hahne während ihrer Arbeit zu sprechen. Es werden Erzählungen der Schriftsteller von Zedtwitz, Löns und von Cramer-Klett fachlich sehr gut und erfeulich objektiv behandelt, und vor allem ihr Ausblick trifft leider die heutige Situation voll und ganz:

"Der Geltungsanspruch des heutigen Jägers wird in populärer Anpassung nicht mit dem von Ortega y Gasset beschriebenen Urerlebnis, sondern mit den zeitgemäß anerkannten Begriffen wie "nachhaltige Nutzung" oder "ökologische Bestandskontrolle" begründet. Dies könnte das Jagderlebnis zu einer weniger bedeutenden Nebensache herunterstufen und es als Träger einer Jagddichtung ausschließen. Diese Entwicklung hätte zur Folge, dass die belletristische Jagddichtung in den letzten Jahren qualitativ und auch quantitativ rückläufig wäre." Leider scheint sich diese klare Voraussicht zu bestätigen.

Die Jagdkultur muss Frau Hahne dankbar sein, dass sie unserer Jagdliteratur wieder einen anerkannten Platz in der "offiziellen" Literatur verschafft hat. Wir würden uns freuen, wenn sie diesem Gebiete treu bleiben würde und wünschen ihr für ihre weitere Arbeit ein kräftiges Waidmannsheil!
 
25.04.2015: Im Schatten der Domtürme von Speyer
Im Schatten der Türme des ältesten und größten romanischen Doms tagte das Forum lebendige Jagdkultur in diesem Jahr vom 25. bis zum 26. April. Am Freitag wurden zunächst unter sehr fachkundiger Führung die Stadt Speyer und der Dom besichtigt, wobei die Mitglieder erfuhren, dass das Tagungshotel auf den Ruinen des Reichskammergerichts (bis 1689) erbaut worden war. Der Rest des Tages gehörte den Maler-Mitgliedern des Forums, die den Tagungssaal mit ihren Bildern sehr ansprechend ausgestaltet hatten und in kurzen Vorträgen die Übertragung eines Bildes vom Kopf auf die Leinwand erklärten und auf die wichtigen Partien hinwiesen.

» mehr über Im Schatten der Domtürme von Speyer.
 
 
04.2015: Interview im Halali-Magazin
Im Heft des Halali-Magazins, das in der nächsten Woche herauskommt, gibt es ein Interview mit dem Vorsitzenden über das Thema: "Der Vorrang von Moral und Kultur ist in Gefahr".  
 
05.02.2015: ABC der Jagdkultur mit dem 3. Preis ausgezeichnet
Im Wettberwerb "Jagdbuch des Jahres" haben die Leser von WuH unser "ABC der Jagdkultur" mit dem 3. Preis im Bereich Sachbuch ausgezeichnet. Außerdem konnte unser Mitglied Gerd G. von Harling einen 2. Preis im Bereich Belletristik entgegen nehmen. Der Chefredakteur von WuH überreichte auf der Messe in Dortmund die Preise.

Wir gratulieren den Mitarbeitern an diesem Buch: Dr. Rolf Baldus, Gert G. von Harling, Franz Henninghaus, Frank Pohlmann, Jobst Schmidt und Dieter Stahmann.



» mehr über ABC der Jagdkultur mit dem 3. Preis ausgezeichnet.
 
 

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